Faszinierende Erinnerungen an England

Energetische Rückführungen

Dieser Bericht von meinem Mann und mir ist sehr persönlich. Es ging eine längere Überlegung voraus, ob wir dieses ungewöhnliche Erlebnis tatsächlich veröffentlichen wollen!
Da es aber den Beweis antritt, dass es frühere Leben gibt und wir Menschen uns auch daran erinnern können – wenn wir wollen – gehört diese Geschichte unbedingt hierher.

Atemnot

Alles begann mit einer Dänemarkreise. Wir waren in einem Ferienhaus in der Nähe von Ringköbing, wie viele andere Urlauber auch. Der Herbst in diesem Jahr beschenkte uns mit einer Woche warmer Tage und wir hatten es schön in dieser Zeit. Strand und Dünen waren mäßig besucht und wir erlebten viel Spaß mit „Mozart“ unserem Mischlingsrüden.
Eine Mischung von Schäferhund, Terrier und einer unbekannten Größe, der – wie so oft – z u f ä l l i g –
zu uns kam. ER FIEL UNS ZU.
Alles hätte so schön sein können……wenn da nicht meine ständige abendliche Atemnot gewesen wäre. Jeden Abend zur Schlafenszeit, wenn ich mich hinlegte um von den Tagesaktivitäten auszuruhen, drückte eine Art Last auf meine Lungen und machte mir das Atmen schwer. Nur mit Konzentration gelang es mir, nicht in Panik zu geraten und aufzuspringen um durch die Bewegung mehr Sauerstoff aufnehmen zu können!
Diese Atemeinschränkung war mir allerdings nicht unbekannt. Durch verschiedene Allergien in meiner Jugend, häufige Bronchitiden und große Empfindlichkeit auf den Wechsel zwischen warmer und kalter Luft, war mir dieses Gefühl nicht fremd und so hatte ich einige Übung damit – was die ganze Sache nicht unbedingt angenehmer machte.

Warum??? Ich liebe das Meer!

Dieser allabendliche Umstand machte mich sehr unglücklich. Morgens war ich kaum ausgeruht, denn selbst wenn
ich dann schließlich einschlief, machte die Atemeinschränkung mir sehr zu schaffen. Es fehlte immer ein Teil des
benötigten Sauerstoffes. Also erwachte ich wie zerschlagen und hatte eine dem entsprechende Laune.
Eines Abend klagte ich meinem Mann mein ganzes Leid und erklärte ihm mein Unverständnis über diese Sache!
Ich liebe das Meer und auch Dänemark – kein Platz scheint mir begehrenswerter als das MEER. Und trotzdem…
…hier fühlte ich mich schlecht!
Zu dieser Zeit hatten mein Mann und ich bereits die Überzeugung, dass körperliche Symptome nicht unwillkürlich
auftreten, sondern ein bestimmtes Verhalten in Gedanken oder Taten dazu führten. Wir machten uns meistens
allein oder gemeinsam auf die Suche nach dem Ursprung des Unbehagens. Nach einer Zeit der Übung gelang uns
oft die Aufdeckung der tieferen Hintergründe und der Spuk….die Beschwerden….hörten auf.

Wir lagen also eines Abends im Bett und mein Mann befragte mich genauestens über meine Gefühle und Bilder zu
dem Geschehen. Er wollte wissen, was in mir passierte, während mein Körper nach Luft rang. Während er so fragte, geriet er in diesen typischen Zustand zwischen wachen und schlafen. Ich bin mir gar nicht klar darüber, ob er diesen Zustand herstellte oder ob es einfach…geschah?! Jedenfalls begannen plötzlich eindrucksvolle Bilder aufzutauchen, die ihm Fragmente aus einer anderen Zeit erzählten.

Phantasie oder Erlebtes?

Mit stockend-suchenden Sätzen berichtete er mir, was er sah. Weite grüne Flächen von hügeliger Landschaft,
welche hoch oben über dem Meer lagen und wo das saftige Gras sich leicht im Wind bog. Auf einer sehr hohen
Klippe duckte sich ein robustes, mit viel Holz gebautes, Haus in eine Bodenwelle. Interessanterweise erinnerte er sich, dass es sich in England befand. Genauer in der Gegend von Norfolk.
Er wohnte dort. Ein Fischer, er hieß Coleman…doch wo war sein Boot?
Ich lag neben meinem Mann und hörte aufmerksam zu, was er erzählte. Beim verfolgen seiner Bilder muss ich wohl in eine kleine Trance geraten sein und PLÖTZLICH sah ich alles, was er erzählte!

Und nicht nur das!
Man könnte ja glauben, dass meine Phantasie mir erlaubte seine Bilder genau zu verfolgen, aber ich konnte
diese Geschichte weiter erzählen! Denn es war nicht seine Geschichte, nicht sein Leben – es war unseres!
Aufregung bemächtigte sich meiner, so dass ich sogar die Atemnot vergaß. Mit zitternder Stimme sprach ich weiter.
Ich sah eine schroffe, steil abfallende Küste direkt an die Hochlandschaft grenzen und eine sehr schmale Holztreppe führte hinunter. Dort endete sie an einer steinigen, kleine Bucht, welche gerade so groß war, um einem Fischerboot Platz zu bieten. Ein kleiner, windschiefer Schuppen lehnte sich ächzend an die hoch aufragende Wand aus Sandstein.
Von dieser Stelle aus fuhr dieser Mann jede Nacht in die Dunkelheit hinaus um den Fisch zu fangen, der ihn und
seine Frau ernähren sollte. Während ich berichtete, stimmte mein Mann mir immer wieder zu. Er sah „diesen Film“ zeitgleich mit mir. So wie ich vor ihm!
An das, was dann folgte, konnte er sich allerdings nicht erinnern. Es war vielleicht zu schmerzhaft für ihn!

Faszinierende Enthüllungen

Jetzt konnte ich mich an alles erinnern! Mir kamen die ganzen dramatischen Umstände von damals wieder in den
Sinn. Wir lebten dort an der Küste und gehörten dem „Coleman Clan“ an. Sogar die Gegend hieß Coleman`s Cove.
(Diese Namen kamen mir sehr ungewöhnlich vor und ich dachte, meine Phantasie geht jetzt wirklich mit mir durch. Namen und Daten erinnert man meistens in Rückführungen schlecht oder gar nicht, deshalb wollte ich diesen Infos eher nicht glauben)
Wir waren sehr glücklich dort, obwohl das Leben uns viel abverlangte. Es war ein hartes Leben, aber wir lebten es
gern. Die Gegend war sehr einsam und selten trafen wir auf andere Menschen. So waren wir von den Einflüssen oder Erwartungen des Clans oder der Familie weitestgehend geschützt und konnten frei nach unseren Vorstellungen leben.

Moral und Zwänge

Bis auf eine große Ausnahme! K I N D E R ! Um das Überleben des Clans zu sichern, gab es feste Regeln im Bezug
auf die Nachkommenschaft. Es war unumgänglich, dass die Eheleute Kinder bekamen, damit das Fortbestehen des Clans gesichert war. Sollte eine Frau des Clans nicht in der Lage sein, Kinder zu gebären, war es ihre Pflicht, ihren Mann nach angemessener Zeit frei zu geben. Sie musste ihm die Möglichkeit geben, mit einer anderen Frau Kinder zu zeugen! (Natürlich wurde niemals in Betracht gezogen, dass es vielleicht am Mann lag – aber das ist eine andere Geschichte)
Diese unglücklichen Frauen konnten ihre Männer nur frei geben, indem sie in den nassen Freitod ging!
Dafür gab es einen bestimmten Ort – Colemans Cove. Seit ewigen Zeiten waren die armen Frauen dazu
verdammt, sich hier von der Klippe hinunter in den Tod zu stürzen.
Und das war es, was ich damals tat! Wir blieben kinderlos und so klopfte dieses Gesetz an unsere Tür.
Mein Mann wusste, dass es Zeit für mich war, dieser Pflicht nachzukommen. Er flehte, drohte und beschwor mich,
es nicht zu tun. Er bat mich verzweifelt darum, mich auch über diese Moral hinweg zusetzen, wie wir es schon
immer, nach Möglichkeit, mit anderen Zwängen taten.
Als er dann sehr früh morgens zum Fischen fuhr, wussten wir beide, dass das Unvermeidliche getan werden musste. Ich ging schweren Herzens zum Colemans Cove und stürzte mich zu Tode.
Mein Mann fiel in tiefe Trauer und heiratete, entgegen der Clanregeln, nie wieder!

Erleichterung

Wir weinten beide in unseren Betten in Dänemark. So ergreifend das eben Erlebte war, so erleichternd war es für
mich. In zweierlei Hinsicht ging es mir danach besser. Zum einen hörte die Luftnot spontan auf und kam am Meer
nie wieder. Zum anderen konnte ich beruhigt sein, weil ich verstand, warum es mir am Meer so schlecht ging,
obwohl ich es dort so liebe.

Unglaubliche Resonanzen

Unser Interesse galt natürlich, wie oft, den neugierigen Fragen des Verstandes. Wir fragten uns, ob das wirklich
so gewesen sein könnte? Wo war wohl diese Bucht mit dem Namen Colemans Cove?
Zu der Zeit gab es im Handy noch kein Internet – ja, ich weiß, kaum vorstellbar oder? Also kein Internet, aber was für
ein Glück! In unserem Dänemarkhaus fanden wir einen Atlas. Für diejenigen, die nicht mehr wissen, was das ist:
Ein Nachschlagewerk über die Kontinente, Länder und Städte unserer Erde.
Wir suchten nach England…einen Küstenstreifen – Norfolk…..und fielen fast aus allen Wolken!
Da war das Gesuchte und tatsächlich ließen sich viele Buchten finden, die es gewesen sein könnten! Vermutlich
lautet der Name dieser Bucht heute anders. Allerdings gab es den Namen Coleman in dieser Gegend sehr häufig!
Man kann sich kaum vorstellen, wie verblüfft wir waren, aber es kam noch besser!
Am nächsten Tag schlenderten wir über einen kleinen Flohmarkt in einem kleinen Örtchen gelegen, einige Kilometer von unserem Standort aus. Als plötzlich mein Name gerufen wurde. Mein Mann stand aufgeregt winkend an einem Stand und hielt etwas in der Hand.
Bei ihm angekommen, betrachtete ich den Gegenstand genauer. Es war eine kleine rechteckige Dose mit der
Aufschrift „Coleman`s Mustard“. Es schien sich um das Behältnis einer bekannten Senfsorte zu handeln. Und …..
man glaubt es kaum, es kam aus NORFOLK in England!!
Wie zur Bestätigung der gesehenen Bilder, tauchte hier diese Senfdose auf – die wir selbstverständlich kauften – und
es war für uns der direkte Hinweis, dass wir uns auf unseren Blick in die andere Ebene verlassen können.
Vielen Dank fürs „zuhören“.
Matina Stolten

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Junge Menschen im Schatten eines vergangenen Krieges

Energetische Raumreinigung

Viele Zimmer und kein Licht

Im Frühjahr bekam ich eine Email mit einer Anfrage für eine energetische Raumreinigung. Frau Ypsilon (Name geändert) plauderte über das Gefühl, welches sie in ihrer Wohnung hätte. Die im Osten von Hamburg gelegene, sehr große Wohnung verfügte über ca. 8 – 10 Zimmer und das hörte sich nach einigen Stunden Arbeit an. Zunächst stellt sich immer die Frage: Wie und wo am besten anfangen? Hier hatten wir es (bei so großen Objekten arbeitet mein Mann mit, damit es zügiger geht) mit einer Etage zu tun und wir verschafften uns erstmal einen Überblick. Viele Winkel, Kammern und Flure verbargen sich in diesem Wohnraum, die alle gereinigt werden wollten.
Frau Ypsilon erzählte von einem dumpfen Lebensgefühl. Es schien, als ob es wenig „Licht“ in diesen Räumen gab,
kaum Freude oder Energie für den Alltag. Sie war allerdings ahnungslos, woran es liegen konnte.
Sie berichtet weiter, dass ein enger Verwandter nebenan wohnen würde, der ihr nicht gut gesonnen sei und sie meinte sie würde diese „Abneigung“ von ihm, in ihrer Wohnung fühlen.

Gottheiten aus anderen Ländern

Als erstes fiel mir im Wohnzimmer eine Holzstatue auf. Sie war ca. 1,40 cm hoch und sah asiatisch aus. Ihre, zu
schmalen Schlitzen, verengten Augen sahen mich argwöhnisch an und schienen mich auf Schritt und Tritt zu
beobachten. Mein Eindruck war, dass sie nicht wohlwollend mit mir war – und mit niemand anderen!
Genau gegenüber der Zimmertür stehend, „bewachte“ sie den Eingang und ließ keinen hinein. Hier gab es selten
Besuch, wie sich später herausstellte. Befragt nach der Bedeutung dieser weiblichen Gottheit, meinte Frau Y., sie
wisse nicht, wen die bemalte Holzfigur darstelle. Man hatte sie aus einem Asienurlaub mitgebracht, weil sie so
dekorativ war.
Die Energie dieser Figur war sehr beherrschend und so kamen wir überein, sie gegenüber der Wand
aufzustellen, die an die Wohnung des Verwandten stieß, dessen missgünstige Gedanken dort tatsächlich einen
energetischen Kanal geöffnet hatten. Jetzt „beherrschte“ die asiatische Göttin diesen Platz, an dem vorher der Kanal entstanden war und schützte so die Familie, anstatt den Besuch vom Wohnzimmer fernzuhalten.

Bilder der Verstorbenen

Bei der weiteren Begehung der Wohnräume gab es wenig auffälliges. Hier energetische Altlasten, die sich im
Mauergestein befanden – das Gebäude wurde nach dem Krieg zum Teil mit alten Steinen wieder aufgebaut – dort
elektrische Leitungen oder abgestandene Energien, die einfach nur weggeräuchert werden mussten.
Nach einer Weile holte mein Mann mich in eine Art Esszimmer und fragte mich, was ich hier bemerken würde.
Es war ein nett eingerichteter, heller Raum in schönen Farben mit einem kleinen Sofa, einer Sammelvitrine und einer Wand voller Portraits früherer Stars in schwarz weiß. Geschmackvoll…….aber etwas stimmte nicht.
Mein Mann machte mich darauf aufmerksam, dass sie alle verstorben waren. Die Untersuchung der Wand ergab
eine sehr niedrige Schwingung, dort wo diese Bilder hingen. Man hatte den Eindruck, so unwahrscheinlich es klingt, dass dieser Stars von der Kraft der Bewohner dieser Räume „lebten“.
Unsere Empfehlung war, die Fotos gegen andere Bilder auszutauschen.
Besonders interessant war auch noch ein kleiner Flur, auf dem Weg zu den Kinderzimmern. Dieser Flur war über und über behängt mit Familienfotos. Alle Generationen hingen dort gemischt an den Wänden. Bei näherer Untersuchung fanden wir einige Bilder, bzw. Ahnenfotos, die keinen guten Einfluss auf die Energie der Räume hatten. Frau Y. bestätigte, dass sie häufiger daran dachte, einige oder alle Fotos abzuhängen, aber bisher noch nicht die Zeit dazu fand. Sie fühlte schon eine Weile, dass die Fotos hier nicht mehr hingehörten!
Manchmal sollten wir besser auf unsere Intuition hören.

Über den Tod hinaus

So ganz nebenbei hatte Frau Y. von ihrem 16 jährigen Sohn Hans (Name geändert) berichtet, der beinahe jede Nacht in das elterliche Schlafzimmer schlurfte, um dort zu schlafen. Er konnte in seinem Zimmer, welches direkt an den Schlafraum der Eltern grenzte, keine Ruhe finden.
Nacht für Nacht wälzte er sich im Bett hin und her, getrieben von einer ängstlichen Unruhe, für die er keinen triftigen Grund fand. Die Angst nahm er wie eine Bedrohung durch eine machtvolle Kraft war. Sie ließ sich fast körperlich für ihn fühlen und diese Macht verlangte….GEHORSAMKEIT!!
Diese Gefühl trieb ihn fast jede Nacht zu seinen Eltern ins Bett. Wir können uns gut vorstellen, dass dieser Umstand nicht unbedingt zum Wohlfühlen der Eltern beitrug. Für den pubertären, jungen Mann war die Situation unhaltbar und er schämte sich dafür.
Als ich nun sein Zimmer betrat, machte es auf den ersten Blick den Eindruck eines ganz normalen jugendlichen
Raumes – zugegeben…..etwas zu ordentlich! An einer Ecke gab es eine energetische Durchlässigkeit, welche durch
altes Gemäuer und dessen „Schlacken“ verursacht wurde.
Ich wollte das Zimmer schon wieder verlassen, als ich einen Teil der Wand wahrnahm, der nicht mit Schränken oder Kleidung verdeckt war. Eine Stelle ca. 1,20 x 1,20 cm, die merkwürdig frei lag. Dieser Fleck lag genau auf der Rückseite der Schlafzimmerwand seiner Eltern. Blau, blaue Farbe……….nichts? Ein eigenartiges Gefühl beschlich mich und ich konzentrierte mich auf diesen Punkt.
Das Bild eines ca. 20 – 30 jährigen Mannes erschien. Eine Soldatenuniform …nein, eine Offiziersuniform schmückte ihn und er trug ein Gewehr über der rechten Schulter!
Nun kenne ich mich nicht aus mit Uniformen, Kriegen oder Abzeichen. Trotzdem hatte ich die Gewissheit, dass es
sich um einen Offizier aus einem der Weltkriege handelte. Er war eine Person mit exekutiver Macht und großer
Strenge!

 

Erziehung aus dem Jenseits

Der Kontakt mit ihm war unerfreulich, da er es gewohnt war, dass man ihm gehorchte, keine Fragen stellte, Befehle ausführte. Es gelang mir trotzdem herauszufinden, was er im Kinderzimmer seines Nachfahren zu suchen hatte.
Dieser straffe, strenge, befehlsgewohnte Mensch war der Meinung, es wäre seine Pflicht, dass aus seinem Nach-
kommen etwas ordentliches werde und er würde schon dafür sorgen!
Jede Nacht „befehligte“ er den armen Jungen und bedrängte ihn mit Lebensregeln, welche er für geeignet hielt, einen jungen Menschen zu erziehen und zu führen.
Es dauerte eine Weile und brauche eine gute Argumentation meinerseits, um diesen Mann davon zu überzeugen,
dass es die Aufgabe anderer Menschen war, den jungen Mann zu führen. Er musste verstehen, dass er unerlaubter Weise in das Leben seines Nachkommen eingriff und diese Handlung mehr Schaden anrichtete, als das sie half!
Leider war er kaum zu überzeugen und aus diesem Grunde bat ich meine Helfer darum, ihn dorthin zu leiten, wo er hingehörte und es ihm gut ging – was sie dann auch taten.

Nachlese

Fr. Y. nahm die gereinigten Räume als leichter, luftiger war. Sie wollte unsere Vorschläge berücksichtigen und
verschiedene Änderungen in ihrer Wohnung vornehmen.
Leider erhielten wir keinen Bericht davon, ob der Offizier wieder auftauchte, aber davon gehe ich nicht aus.
Meistens melden sich die Menschen nur nach unserer Arbeit, wenn etwas nicht geklappt hat. 😉
Mit diesen Worten….Tschüss bis zum nächsten Mal

Macht und Ohnmacht Teil 2

Rückführungen in andere Leben
Fortsetzung von: Macht und Ohnmacht

Vermutlich wartet ihr schon darauf, wie es mit Tobias weiterging, der mit nächtlichen Angstzuständen zu mir kam. Eine Art Erstickungsgefühl, eine schwere Last auf seinem Hals, genauer Kehlkopf, weckte ihn. Verwirrt und voller Beklemmungsgefühle schlief er wieder ein. Bis zum nächsten Erwachen!

Zeitgleich tauchte eine Freundin seiner Frau auf, die er aus unerfindlichen Gründen so hasste, dass er sie hätte töten können. So machten wir eine Rückführung um den Ursachen auf den Grund zu gehen.

Die ersten Bilder der Rückführung – Macht und Ohnmacht 1 –
brachten noch keine Erklärung.

Macht und Ohnmacht Teil 2

Hier ein kurzer Überblick.
Was vorher geschah…..

Durch die Intrige des zweiten Offiziers Tobias, der auf einer Karavelle seiner Majestät
Dienst tat, kam der erste Offizier auf der einsamen Insel im südlichen Pazifik ums Leben.
Die Wasserfässer, die der Trinkwasservorrat für die nächsten Monate der Schiffsreise
sein sollten, waren angebohrt worden und leer gelaufen. Einen ganzen Tag verlor die Karavelle dadurch
und hing ihrem Zeitplan hinterher. Dafür musste der Erste die Verantwortung übernehmen und wurde
auf der Insel ausgesetzt! Den tatsächlichen Täter fasste man nicht, aber da wir dieses Erlebnis aus erster
Hand haben, wissen wir, wer diese Tat in Auftrag gab. TOBIAS!

…und hier ging es weiter……

Ich hatte also die Idee, noch ein weiteres Leben aufzuspüren, da wir mit diesem Erlebnis die Symptome von Tobias nicht ergründen konnten. Die Bilder nahmen ihren Lauf.

– eine Landschaft – leicht hügeliges Land mit großen Weiden und Wiesen – drei Männer bearbeiten ein karges, steiniges Feld – drei dunkelhäutige Männer – zwei davon sind älter so um die dreißig bis vierzig Jahre alt – der junge kräftige Kerl dagegen scheint um die zwanzig Jahre alt zu sein –

Meinen Fragen bezüglich der Kleidung, wer er war und nach seiner Tätigkeit folgten diese Bilder:

Einige hellhäutige Reiter

Tobias erkannte sich in dem jungen kräftigen Mann.

– die Oberkörper der Männer sind unbekleidet und sie tragen ansonsten helle Leinen- oder Baumwollhosen  – sie sind barfuß unterwegs und es ist ziemlich heiß dort – harte Feldarbeit – es staubt –  ein paar hellhäutige Reiter erscheinen in der Ferne – er beschreibt ein ungutes Gefühl in der Magen-
gegend – die Drei kennen diese berittenen Leute nicht – sie halten direkt auf die kleine Gruppe zu – grobe Männer mit wetterfester Kleidung und schweren Stiefeln – sie steigen ab und beginnen sofort Fragen zu stellen, über einen entlaufenen Sklaven (es ist nicht ganz klar, ob diese drei auch Sklaven sind, aber vermutlich sind sie das) – die beiden älteren Männer versichern mehrmals, dass ihnen nichts davon bekannt ist, sie niemanden gesehen hätten und sie keine weiteren Hinweise geben könnten – eine sehr angstvolle Situation – der junge Mann sagt nichts – er ist sprachlos –

Verhängnisvolle Stille

Es fiel Tobias sehr schwer weiterzumachen und ich bot ihm an, die Rückführung abzubrechen. Er entschied sich durchzuhalten.

– einer der grobschlächtigen Reiter bedrängt den jungen Kerl weiter – er solle gefälligst antworten, wenn er nichts zu verheimlichen hätte – der Bursche hat große Angst, aber er sagt nichts – selbst nachdem der sonnengegerbte Mann beginnt den Jungen zu prügeln, bringt er keinen Ton heraus – nicht einmal einen Schmerzensschrei – einer der anderen beiden Feldarbeiter fasst endlich den Mut und erklärt, dass der Befragte STUMM sei und deshalb nicht spricht, nicht sprechen kann von Geburt an – lachend und
grobe Späße darüber machend, bedrängen sie den stummen Jungen weiter – einer der Peiniger ist besonders zudringlich und wirft den Jungen zu Boden –

Ohnmacht!

– er drückt dem jungen Mann den schweren Lederstiefel auf die Kehle, gerade so, dass dieser noch atmen kann – “ Wollen mal sehen, ob er wirklich nicht sprechen kann. Wenn ich ihm die Luft abdrücke, wird er schon reden!“ – die beiden anderen Feldarbeiter können sich vor Angst nicht rühren – ich kriege keine Luft mehr – er bringt mich um –
(Tobias identifiziert sich jetzt direkt mit dem Jungen, röchelt und schnappt tatsächlich nach Luft)

– ich kann doch nicht sprechen – ich kann mich nicht wehren – ich darf mich nicht wehren – ich weiß auch nichts – ANGST – könnte ich doch nur reden – ANGST – ANGST – TOT.

Ein verblüffendes Fazit

Da war das Gefühl der Erstickungsangst im Liegen! Hier fand sich auch die Erklärung dafür, was aus dem Leben als zweiter bzw. erster Offizier auf der Karavelle resultierte. Er wollte nie wieder seine Macht durch Sprache missbrauchen! Die Folge daraus war; er kam im nächsten Leben (welches nicht linear auf das Vorige folgen muss) als stummer machtloser Mensch her und starb auch durch diesen Umstand!

Später löste sich dann das Rätsel um die Freundin seiner Frau. Tobias erkannte in ihr den grobschlächtigen Mann, der ihm mit dem schweren Stiefel den Kehlkopf eingedrückt hatte.
Bei einer Nachbesprechung berichtete Tobias, dass die nächtlichen Erstickungsanfälle schlagartig aufgehört hätten.
Gespräche mit der Freundin seiner Frau brachten weiterhin Klärung. Sie hatte ähnliche Gefühle und verschwommene Eindrücke von diesen Ereignissen, traute sich aber nicht, ihn darauf anzusprechen.

Durch die Erkenntnis, dass das Leben des dunkelhäutigen jungen Mannes eine logische Folge aus dem Leben des zweiten Offiziers – nämlich seinen letzten Gedanken folgend – war und die Erfahrungen jetzt eine Ganzheit bildeten, konnte er dieses alte Leid auflösen.

Jetzt, wo die Hintergründe klar waren, es keinerlei Schuld gab und die Schwere des Erlebten gelöscht war, konnten beide sehr schnell gute Freunde werden! Was sie auch tatsächlich wurden – sehr zur Freude seiner Frau.

Ich hoffe, dieser Bericht hat euch inspiriert, über Dinge nachzudenken, die wir nicht sehen können. Und vielleicht habt ihr selbst ein Thema zu bearbeiten, welches schon gaaaaannnnz alt ist?
Bis bald
Matina Stolten

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Macht und Ohnmacht

Rückführungen in frühere Leben

Macht und Ohnmacht

Erstickungsanfälle im Liegen

Ein Mann (wir nennen ihn Tobias) kam zu mir und berichtete, er hätte im Liegen einen großen Druck auf dem Kehlkopf, der ihn daranhinderte zu schlafen. Es wäre beinahe, als würde er ersticken. Er könne sich nicht erklären, warum das so wäre, aber medizinisch sei alles in Ordnung!
An einen erholsamen Schlaf war nicht zu denken, da dieses Erstickungsgefühl ihn sehr ängstige.
Kurz nach dem Einschlafen wache er mit einem Schrecken auf und hätte den Eindruck, er hätte sich verschluckt, etwas laste auf seinem Hals und er bekäme kaum Luft. Wir unterhielten uns darüber, seit wann dieses Problem aufgetaucht wäre und es stellte sich heraus, dass es seit ein paar Monaten auffiel und dieser Zeitpunkt interessanter Weise mit dem Kennenlernen einer neuen Person zusammenfiel. Diese Person war eine Freundin seiner Frau, mit der sich das Ehepaar von Zeit zu Zeit traf.

Mordlust!

An dieser Frau war im Grunde gar nichts besonderes. Im Gegenteil, alle drei hatten meistens einen netten Abend, mit guten Gesprächen. Und doch…..
Nach jedem Treffen wurde Tobias innerlich unruhiger und es überkam ihn eine merkwürdige Wut gegen die gemeinsame Freundin, welche er sich nicht erklären konnte! Mit jedem Treffen wurde dieses Gefühl mächtiger, bis er seiner Frau davon berichtete und ihr sagte, er könne die Freundin nicht mehr treffen.
Denn, wenn er ihr noch einmal begegnen müsse, würde er ihr den Hals umdrehen. Es wuchs in ihm langsam eine derartige Mordlust, die Tobias Angst und Bange machte.
Und seiner Frau ebenfalls!
Das Entstehen dieses Erstickungsgefühls traf sich mit dem Beginn der aufkommenden Wut, und wir kamen dazu eine Klärung mit einer Rückführung zu machen.
Glücklicherweise hatte Tobias sich schon mit feinstofflichen, spirituellen Themen beschäftigt und war dieser Idee sehr aufgeschlossen.

Die Karavelle seiner Majestät

Nach einer leichten Einstimmung und einigen einführenden Worten begannen die Bilder zu laufen.

Ein Schiff – ein großes Holzschiff mit einem bauchigen Rumpf – große, leicht geblähte Segel schmückten die Holzaufbauten – Männer in einfachen Stoffhosen und groben, hellen, weit geschnittenen Hemden sprangen auf dem Deck herum und machten das Schiff klar zum Anlegen – einige hundert Meter weiter – eine grüne Insel, palmenbewachsen – Südsee –

„Wo sind Sie hier? Wie heißt das Schiff? Wer sind Sie?“, waren meine nächsten Fragen.

Er hatte keine Ahnung, wo sie waren – die verzierte Holzplatte mit dem eingeschnitzten Namen des Schiffes konnte er nicht lesen – eine Karavelle war es (wir wussten beide nicht, was eine Karavelle nun genau war, wie sich hinterher herausstellte) – Tobias war der zweite Offizier und die Ranghöchsten trugen blaue Uniformen mit diesen typischen dreieckigen Hüten – sie waren im Auftrag seiner Majestät unterwegs (keine Ahnung welche Majestät, das blieb uns verborgen)…..Anm.: In Rückführungen lassen sich Zeiten und Orte meist schlecht oder gar nicht bestimmen

Wie Neid und Missgunst andere töten können!

Tobias…ich meine, der zweite Offizier war sehr neidisch, ja missgünstig auf den ersten Offizier. Der erste Offizier war ein Mensch, der sich hoch gedient hatte, mit vielen Entbehrungen und harter Arbeit. Er war eine Person mit guter Menschenkenntnis und einem gesunden Gerechtigkeitsempfinden. Diese Eigenschaften brachten ihm seinen guten Ruf und seine Stellung ein.
Der zweite Offizier hingegen verdankte seine Stellung dem hoch geborenen Stand seiner Familie, ihrem Reichtum und Einfluss. Er war ein Mensch, der von Arbeit wenig hielt und seine Macht eher bei Untergebenen auslebte. So fand er sich ungerecht behandelt, da er nur als zweiter Offizier eingesetzt wurde und missgönnte dem Ersten seinen Rang.

Landgang – es wurde eine Schaluppe ins Wasser gesetzt, um frisches Trinkwasser und Früchte von der Insel zu holen – der erste Offizier und zwei Mann Besatzung wurden dazu abkommandiert – der Zweite hatte allerdings ein geheimes Abkommen mit einem der beiden Mannschaftsmitglieder –  er sollte die Wasserfässer so präparieren, dass sie auf der Rückfahrt zur Karavelle langsam leer liefen! Und das
tat dieser dann auch gewissenhaft – Natürlich bekam er dafür ein kleines Sümmchen – das Drama wurde entdeckt – die Zeit drängte – das Schiff musste ablegen – sie hatten jedoch keine Wasservorräte – jemand musste für diese Schlamperei einstehen – der erste Offizier hatte die Verantwortung und wurde mit wenig Proviant auf dieser einsamen Insel ausgesetzt – nach einem verlorenen Tag stach die Karavelle ohne ihren ersten Offizier in See –

Er starb vermutlich in diesem unbewohnten Paradies. Über den schuldigen Seemann konnten wir nichts mehr in Erfahrung bringen.

– der zweite Offizier rückte nach und nahm den Posten des ersten ein – in dieser Stellung schikanierte er die Besatzung wo er nur konnte und machte von seiner Befehlsmacht gründlich Gebrauch –

Bis in den Tod und darüber hinaus

Am Ende einer solchen Rückführung ist es hilfreich, die Person bis zu ihrem damaligen Todestag zu führen um herauszufinden, mit welchem Satz oder Gedanken sie aus dem Leben ging. Diese Einstellung zur Zeit seines Todes prägt oft das nächste Leben in Form von bestimmten Dogmen oder Verhaltensweisen, die man sich später gar nicht erklären kann.

Tobias ging aus diesem Leben als einsamer, verbitterter Mensch ohne liebende Personen in seiner Nähe, mit ungefähren Gedanken wie: Zuviel Macht über andere führt ins Unglück. Es wäre sicher besser gewesen, ich hätte meinen Mund gehalten und wäre mit dem zufrieden gewesen, was ich war. Dann hätte ich meine Befehlsgewalt nicht missbrauchen können.

Nun liebe LeserInnen…..wo bleibt denn der Bezug zu dem anfänglich beschriebenen Problem??
Genau das hatte ich mich damals auch gefragt und machte ein Experiment mit Tobias. Ich führte ihn einfach weiter zurück, in das Leben, welches an die Erfahrung als erster Offizier anknüpfte! Meistens folgen die Leben nicht chronologisch aufeinander.
Und es gelang tatsächlich…..eine weitere Lebensgeschichte blätterte sich auf und brachte die Erklärung für Tobias`s Mordlust und die Erstickungsanfälle!
Aber darüber berichte ich demnächst.
Eine schöne Zeit für Dich
Matina Stolten

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Die vereiste Schleuse

 

RÜCKFÜHRUNG  IN  EIN  ANDERES  LEBEN

 

Die vereiste Schleuse

Fast abgestürzt!

Vor vielen Jahren kam eine Mutter mit ihrem 12 jährigen Sohn zu mir. Sie berichtete, dass seine Angst vor Schleusen besonders auffällig sei.
Nach einem Besuch in Appelbek am See – wer sich dort auskennt, weiß das es neben dem Restaurant eine kleine Schleusenanlage gibt, die das Wasser der kleinen Seenlandschaft reguliert – kam die Familie an eben dieser Schleuse vorbei und Simon (Name geändert) blickte in das sprudelnde Wasser hinunter. Nachdem er dort eine Weile stand und in das Wasser blickte, wurde ihm plötzlich sehr schwindelig. Das Wasser zog ihn so magisch an, dass er fast nicht widerstehen konnte!
Glücklicherweise hielt das brusthohe Geländer ihn zurück, sonst wäre er unweigerlich auf die ca. 3 Meter tiefere Absperrung gestürzt.
Nach diesem Vorfall war er einigermaßen verstört und warf seiner Mutter vor, dass sie ihn nicht lieben würde! Sie vernachlässige ihn und kümmere sich mehr um die  a n d e r e n  Geschwister. Das war ausgesprochen erstaunlich, denn der Junge hatte nur  e i n e  Schwester!
Da es keinen Anhaltspunkt für dieses Ereignis in seinem bisherigen Leben gab, beschloss die Mutter zu anderen Maßnahmen zu greifen und kam zu mir.

Ungeliebtes Adoptivkind?

In unserem Gespräch stellte sich heraus, dass der junge Mann keinerlei Idee hatte, woher diese Angst und sein Verhalten nach dem Erlebnis gekommen sein könnten. Er versicherte, dass er liebevolle Eltern hätte, obwohl ihn manchmal das Gefühl beschlich, dass etwas mit ihnen nicht stimmte.

Tatsächlich erzählte die Mutter von einer frühen kuriosen Idee ihres Sohnes. Als er jünger war, so ca. 8 oder 9 Jahre alt, verfolgte er einen Fernsehbericht, indem es um Adoptivkinder ging. Ausführlich wurde dort von dem Gefühl der Kinder gesprochen, sich fremd in der eigenen Familie zu fühlen, scheinbar ungeliebt zu sein oder von Erinnerungen geplagt zu werden, welche die Adoptivkinder nicht einordnen konnten. Das ging so lange, bis deren Eltern das Geheimnis der Adoption gelüfteten.
Seit diesem Fernsehbericht war Simon fest davon überzeugt, das er adoptiert worden sei und nichts konnte ihn davon abbringen!

Er beschuldigte seine „Adoptiveltern“, im nicht die Wahrheit sagen zu wollen, was für Mutter und Vater sehr schmerzlich war. Auch konnten ihn früh gemachte Fotos und Videofilme von ihm und den anderen Familienmitgliedern nicht überzeugen.
Das Leben ging weiter und dieser Vorfall geriet in Vergessenheit bis……..zum Besuch an der Schleuse. Dort begegnete ihm das alte Gefühl wieder!

13 Geschwister

Nach diesem Vorgespräch begannen wir die Rückführung  – natürlich ohne die Mutter.
Ich bat Simon, sich – obwohl es sicher unangenehm war – genau an den Moment bei der Schleuse in Appelbek zu erinnern und sein Unbehagen zu spüren.
Nachdem er langsam in die andere Ebene „abtauchte“ und ich ihn immer tiefer dorthin führte, begannen die Bilder „aufzutauchen“ und er berichtete:

– ein Holzfußboden – wenige, enge Räume – viele ärmlich gekleidete Kinder toben und streiten dort –

„Wo bist Du jetzt?“ – „Zuhause, aber ich bin nicht hier.“

– Kälte – es ist zum Zittern kalt – Winter – draußen – Wasser plätschert –

„Sieh Dich genau um, wo bist Du?“

– Gitterstäbe, die vereist sind – Schnee – Eiszapfen – kleiner Bach – ich bin tot – liege hier schon lange, tagelang – niemand sucht mich – niemand vermisst mich – bin hinuntergestürzt, als ich hier gespielt habe  –  keiner liebt mich, denn ich werde nicht vermisst – bin traurig –

Simon weint tatsächlich in dieser Situation, bleibt aber mit gutem Zureden im Geschehen. Das ist wichtig bei einer Rückführung. Sie ist erst beendet, wenn das Leid erkannt und aufgelöst ist. Sonst hört das Leiden nicht auf! Alles andere ist nur Sensationslust.

„Gehe im Geiste nach Hause. Frage Deine Eltern, warum sie Dich nicht suchen.“

– eine warme Küche – Frau mit langen Röcken und vielen langen Haaren steht am Herd und kocht – der Herd ist groß und drinnen brennt ein Feuer –
sie haben mich überall gesucht und sind furchtbar traurig – sie vermuten, dass ich weggelaufen bin – viel Streit mit meinen 13 Geschwistern –

„Kannst Du ihr das glauben?“

– meine Mutter weint – sie ist ehrlich – sie liebt mich wie alle ihre Kinder, sagt sie – Vater ist unterwegs zur Arbeit – weiß nicht wo – sie drückt mich und hält mich lange umarmt – jemand kommt – man hat meinen Körper in der vereisten Schleuse gefunden!

Hier war die Rückführung beendet und die Bilder verschwanden wieder.
Man möge mir verzeihen, dass dieser Bericht nur eine Kurzfassung der damaligen Rückführung ist, da ich währenddessen nicht mitschreiben konnte und alles aus der Erinnerung schreibe. Aber ich denke, das Wesentliche ist hier klar geworden.

Bei einer Rückführung sind die Lösung, der Frieden,
die Erkenntnis und das Verzeihen am Wichtigsten, damit es dem Klienten wieder gut geht.

Simon weiß jetzt, dass seine leiblichen Eltern tatsächlich seine Eltern in diesem Leben sind. Er hat verstanden woher seine widersprüchlichen Gefühle kamen und auch erkannt, dass er damals – in seinem früheren Leben – nur  g l a u b t e  nicht geliebt zu werden – sich nur  e i n r e d e t e, dass ihn niemand
suchen würde!
Daraus folgte, dass sein Gefühl von  „nicht geliebt werden“ ein Irrtum aus einer anderen Zeit war und nicht zu dieser Familie gehörte. So konnte er langsam in diesem Leben glauben und fühlen, doch geliebt und gewollt zu sein. Er ging mit einem glücklichen Lächeln.

Ich kann nur sagen:“ Ich liebe diese Arbeit!“
Bis zum nächsten Mal
eure Matina Stolten

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Kriegserlebnisse in Friedenszeiten

ENERGETISCHE  ARBEIT  MIT  AHNENREIHEN

Kriegserlebnisse in Friedenszeiten

Viele Menschen leben zur Zeit in Kriegsgebieten oder in kriegsähnlichen Umständen.
In unserem Land und sonst in der westlichen Welt erinnern sich meist ältere Menschen noch an solche schrecklichen Zeiten.Die jüngeren einheimischen Leute, sollte man denken, haben mit Kriegserlebnissen kaum oder gar nichts mehr zu tun. Oberflächlich betrachtet mag das sein, aber….

Gibt es die   Z E I T  wirklich?

…das stellt sich bei energetischer Arbeit oft ganz anders heraus. In einem meiner „Kraftwerk“- Kurse ging es um energetische Arbeit mit den eigenen Ahnen.

Um dieser Idee folgen zu können, ist es hilfreich, mit der Vorstellung von einem Leben vor – und nach diesem Leben auszugehen.
Gemeint ist hier die Vorstellung, dass es weder Vergangenheit, Gegenwart noch Zukunft gibt und sich alles Leben in dem selben „R A U M“ abspielt, zur selben Zeit auf verschiedenen Daseinsebenen!
Daraus folgt: Alle Dramen, Erlebnisse und Ereignisse sind zu jeder Zeit nach „vorn“ (in die Zukunft) und nach „hinten“ (in die Vergangenheit)
veränderbar – beeinflussbar – manchmal heilbar!
Wenn Du Dich mit dieser Idee nicht anfreunden kannst, auch nicht hypothetisch – solltest Du nicht weiterlesen!
Für alle anderen……………..hier mein Bericht.

Krieg im Energiefeld gespeichert

Wir waren, wie gesagt dabei, mit den eigenen Ahnen zu arbeiten. Das sah so aus: Bei verschiedenen schamanischen Sitzungen stellten wir fest,
das oft alte Kriegsgeschehnisse im Energiefeld der Teilnehmer/innen gespeichert waren und zu kuriosen Ängsten führten, obwohl diese Personen in ihrem aktuellen Leben niemals ein solches Erlebnis hatten!
Das konnten Ängste vor tieffliegenden lauten Flugzeugen sein, Schweißausbrüche und Furcht durch lautes Knallen z.B. zu Sylvester. Panische Angst vor dem
Kellergewölbe oder vor bestimmten Gerüchen, wie z.B. Feuer oder verbrannte Kohlen, obwohl es keinen rationalen Grund dafür gab.
Gingen die Kursteilnehmer/innen mit einer dieser Ängste in die schamanische Sitzung, nahm die Energiemedizinerin sehr häufig Kriegszenen war, die diese Person nicht erlebt hatte.

Bei näherer Betrachtung und späterer Besprechung stellte sich manchmal heraus, dass es Erlebnisse der Groß – oder Urgroßeltern waren. Leider läßt sich das nur selten bestätigen, weil diese Menschen nicht mehr auf der materiellen Ebene leben oder dererlei Dinge nicht in der Familie kommuniziert wurden. Es gab allerdings auch eindrucksvolle Szenen, die mit großer Wahrscheinlichkeit in vorigen Leben selbst durchlebt wurden.

Ahnenreihe von Kriegstraumen erlösen

Es entwickelte sich nun die Idee, diese Kriegstraumen, die vermutlich bei den meisten unserer Ahnen vorhanden waren – es gab genug Kriege um so etwas zu erleben – energetisch aufzulösen und zwar nicht in Einzelarbeit, sondern in einer globalen Sitzung mit mehreren Energiearbeiterinnen.
Wir begaben uns also ins Bewusstsein von energetischer Arbeit und konzentrierten uns auf unsere Ahnenreihen, indem wir sie imaginär hinter uns aufstellten.
Das heißt: Wir wollten es so machen – aber es kam ganz anders!

In Gedanken formten wir den Vorsatz, dass alle Ahnen aufgerufen waren zu kommen und wir ihnen helfen würden, die schrecklichen Erlebnisse aus dem Krieg aufzulösen und ins Licht zu bringen. Um das zu erreichen standen wir im Kreis, bildeten ein Energiefeld und in unserer Mitte eine Art Energiefahrstuhl zum Beamen 🙂
Natürlich waren unsere Helfer, manche sagen auch Engel dazu, spürbar anwesend und standen mit uns im Kreis.

Fremde Menschen – furchtbare Schicksale

„….und sie kamen! Wir „sahen“ unglaublich viele Personen aus anderen Ebenen zu uns kommen. Sie befanden sich in dem Zustand, in dem sie vermutlich gestorben waren.

Mit blutigen Verbänden, ausgehungert, mit Verletzungen aller Art, hinkend oder stolpernd in Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Trauer.

Es war sehr eindrucksvoll und berührend.
Wir baten sie, sich in den „Fahrstuhl“ zu begeben, was eigentlich nicht mehr nötig war, denn sie bewegten sich ganz von selbst dahin und pusteten sie nach Schamanenart ins Licht.
Soweit – so gut…..aber…
nachdem wir unsere Arbeit getan und das Erlebte besprochen hatten, stellte sich heraus, dass diese vielen Menschen mit ihren Schicksalen uns völlig fremd waren! Wir hatten den Eindruck, als wäre niemand von unseren Ahnen dabei gewesen. Das empfand jede von uns, unabhängig von den anderen, ähnlich.
Es waren alle gekommen, die irgendwie noch nicht den richtigen Weg ins Licht gefunden hatten.
Sie nahmen diese Gelegenheit gern war und es herrschte jetzt eine unglaublich gute Schwingung im Zimmer, wir konnten ihre Freude und Erleichterung körperlich spüren.

Fazit

Ich kann nicht genau sagen, wie es dazu kam. Möglicherweise hätten wir genauer formulieren sollen, dass wir nur unsere Ahnen meinten und nicht alle!
So führte es dazu, dass ganz viele Ahnenreihen von alten Kriegsgeschichten geklärt wurden.
Gern hätte mein Verstand gewußt, welche Veränderungen es in den jeweiligen Familien und Clans danach gegeben haben mag. Aber das wird wohl im Verborgenen bleiben.
Auf ein Wort: Kundige Menschen dürfen es gern mit dieser Technik probieren. Unkundige sollten die Finger davon lassen!
Gesegnete Grüße

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